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Auf in den Norden Namibias


Zu den Felsmalereien am Brandberg und in Twyfelfontein und zum Petrified Forest.

Mittwoch, 30.8.2017 – Sonntag, 3.9.2017

 

Johanna und Gerhard kommen pünktlich an, übernehmen ihr Mietauto und gemeinsam bunkern wir für die nächsten 3 Wochen Lebensmittel und alles, was man sonst noch braucht. Unsere Route führt uns zunächst von Windhoek über Okahandja, Omaruru (wieder einmalJ) und Uis zum Brandberg. „Unser“ Platz an der Westseite des Brandbergs wird unser „echter“ Startpunkt für die gemeinsame Fahrt in den Norden.

 

Bei der Wanderung zur „White Lady“, einem Granitüberhang mit Felsmalereien, die zwischen 5000 und 2500 Jahre alt sind, begegnet uns ein junger Elefantenbulle, der gemeinsam mit einem älteren bereits seit einigen Wochen in der Tsisabschlucht herumzieht. Der Guide führt uns behutsam zu einem Platz, an dem wir ihn in aller Ruhe beim Trinken beobachten können. Er scheint sich für uns fast in Pose zu schmeißen. Der Swimmingpool auf der „White Lady Lodge & Camp“ ist nach der 2,5 stündigen Wanderung bei gut 30°C ein besonderer Genuss. Wieder stehen wir am Campground mitten im Ugab Riverbed.

Auf unserer Weiterfahrt auf dem Ugab-Riverbed-Trail begegnen wir 3 Elefantenmüttern mit ihren Jungen, die gemütlich im Riviere frühstücken und trinken. Eine halbe Stunde lang dürfen wir ihnen aus unmittelbarer Nähe zuschauen, dann ziehen sie sich in ein Seitental zurück. Was für ein Erlebnis!

 

Der Pad führt uns hinaus aus dem Riviere und über Hügelketten, Gebirgszüge, Sandrücken zum „Burnt Mountain“, ein völliger schwarzer Bergrücken und Zeuge der tektonischen Ereignissen von vor vielen Millionen Jahren. Die Piste verlangt einiges an fahrerischem Können. Im späten Nachmittagslicht wandern wir dann zu den Felsgravuren südlich von Twyfelfontein, wo die San im Sandstein, gebildet aus versteinerten Dünensand, Bilder und Informationen hinterlassen haben, die zum Teil ca. 2400 Jahre alt sind. Diese Outdoor – Galerie beeindruckt uns sehr.

 

Ca. 30 km nordöstlich von Twyfelfontein besuchen wir den Petrified Forest. Dort liegen versteinerte Pinienbaumstämme, die vor ca. 280 Mio. Jahren hierher geschwemmt wurden und dann unter den klimatischen Verhältnissen einer abklingenden Eiszeit so zugeschüttet wurden, dass sie komplett verkieselten. Die versteinerten Zeugen dieses Waldes sind bis zu 30m lang und bis zu 1,5m dick – unglaublich.

 

In Palmwag, bestehend aus einer Tankstelle, ein paar Hütten und einer Lodge, füllen wir alle unsere Tanks und Kanister mit Diesel. Wer weiß, wann wir wieder die Gelegenheit dazu haben.

 

Abends, in der Khowaribschlucht finden wir einen traumhaften Übernachtungsplatz im Riviere das noch Wasser führt. Das Konzert der Frösche begleitet uns beim abendlichen Grillen.

 


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Kommentare: 1
  • #1

    Wolferl (Mittwoch, 18 Oktober 2017 13:51)

    einfach toll! unglaublich wie unbedeutsam man sich alleine beim Betrachten der Bilder auf einmal vorkommt..... weiterhin schöne Zeit und erlebnisreiche Stunden, Tage, Monate