Durch den Caprivi nach Katima Mulilo – Abschied von 60 Tagen in Namibia

24.9.2017 – 28.9.2017

 

Wir gönnen uns noch einen weiteren Rasttag in Tsumeb. Das Restcamp Kupferquelle ist ideal ausgestattet mit Waschmaschine und neuen Waschhäusern. Der Swimmingpool tut bei mehr als 30° einfach gut. Mit vollgefülltem Kühlschrank und aufgetankt fahren wir schließlich weiter. Die Route führt uns über Grootfontein durch Farmland. Ab dem Vet Gate, ca. 100 km südlich von Rundu, ändert sich das Bild. Viele kleine Siedlungen aus Rundhütten säumen die Straße nach Norden. Wir sehen alle möglichen Baumaterialien, von Lehm, Stroh, Holz bis Ziegel und Blech. Jede Ansammlungen von Hütten ist von einer Einzäunung umgeben, die entweder aus Stroh, Blech, Stein oder sogar eine Hecke besteht. An der Straße werden Schnitzereien und Früchte verkauft. Rundu selbst, direkt am Okowango gelegen, ist eine geschäftige Stadt mit Läden, die alles anbieten, was man sich nur vorstellen kann: Designer Schuhe und Kleider, Sportsachen, Lebensmittel. Wie bei uns – und kurz vorher sahen wir noch Siedlungen ohne Strom und Infrastruktur, eben ganz traditionelle Rundhütten. Wir füllen unsere Gasflaschen (Afrox) und besorgen noch ein paar Kleinigkeiten. Unser Übernachtungsplatz ist die Mobala Riverside Lodge and Camp. Eine kleine Anlage, direkt am Okowango, mit Schwimmteich, Wasserfall (mit Zeitschaltuhr) und einer Hängebrücke auf die Island Bar. Wirklich ein Kleinod. Von dort sind es immer noch ca. 340 km nach Katima Mulilo, dem Grenzort nach Zambia. Wir haben beide das Gefühl, jetzt einmal Namibia abschließen zu müssen, um uns auf Zambia einlassen zu können. Also lassen wir alle Nationalparks am Weg durch den Caprivistreifen liegen und fahren direkt nach Katima Mulilo. 7 km außerhab quartieren wir uns am Caprivi Houseboat Safari Lodge + Camp ein. Dieses Mal direkt am Sambesi, mit Blick nach Zambia.

 

 

Unser Resumeé von 2 Monate Nord – Namibia:

 

Unglaublich abwechslungsreich, sowohl Landschaften als auch Menschen. Wir waren im Nebel am Meer, bei 40° (im Süd – Winter!) in den Granitfelsen und Vulkangebieten, in Sanddünen und grünen Riverbeds unterwegs. Wir erlebten moderne, „europäische“ Städte und Siedlungen, wie sie unserem Kinder – Afrikabild entsprechen. Wir redeten mit Menschen unterschiedlichster Hintergründe und Herkunft (Deutschland, Südafrika, Himbas, Ovambos, Reisenden und vielen mehr). Überall wurden wir herzlich empfangen und mehrmals wurden wir begrüßt mit „You should feel at home here, even if you come from far away!“. Die Tierwelt ist überwältigend, in ganz freier Natur und in den vielen Parks. Wir sind froh, einen Großteil der Eindrücke mit Johanna und Gerhard teilen zu können.

 

Nun wenden wir unsere Aufmerksamkeit einem uns noch ganz unbekannten Land zu. Wir sind schon sehr gespannt auf Zambia.

 

Unsere Reiseroute in Namibia August & September 2017
Unsere Reiseroute in Namibia August & September 2017
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Unsere Route und Übernachtungsplätze in Namibia (Teil 1)
Namibia Teil 1 tracks + ÜN eigene.pdf
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Kommentare: 2
  • #1

    Maria & Wolfgang (Donnerstag, 28 September 2017 06:33)

    Hallo Ihr Lieben!
    Großartig, WAS ihr alles erlebt, und großartig WIE Ihr Eure Reise gestaltet. Schön, dass Ihr die Langsamkeit des Reisens schon so "intus" habt. 2 Monate nur für den Norden Namibias, das hört sich richtig gut an !!
    Wir bleiben Euch auch in Zambia auf den Fersen � und wünschen Euch alles Gute für dieses spannende Land.
    Mit lieben Gruß aus der Heimat
    Maria & Wolfgang & Vunny

  • #2

    Marcel Waltenspül (Samstag, 28 Oktober 2017 11:13)

    Hallo Ihr zwei.
    Leider habe ich Euch heute in Kasane gerade verpasst. Ich sah Euer Cappuccino vorne auf dem Parkplatz beim Spar.
    Als ich später aus dem Orange Shop kam ward Ihr schon weg.
    Gruss
    Marcel