Zum Fish River Canyon und den Oranje entlang

Dienstag, 2.1.2018 – Samstag, 6.1.2018:    Strecke 464 km

GESAMT: 159 Tage - 17.451 km

 

Das neue Jahr beginnt unglaublich heiß – 48°C zeigt unser Thermometer im Cappuccino. Wir erfrischen uns im Stausee des Naute Dams, von dem aus große Bewässerungskulturen (u.a. Datteln, Trauben, Luzerne) versorgt werden. Schließlich fahren wir noch weiter in den Süden und in die Hitze – wir möchten zum Fish River Canyon, einem der größten Canyons der Welt. Der Fish River hat sich in diese steinige Gebirgswüste tief eingegraben und wir blicken ehrfürchtig auf bis zu 1,5 Milliarden alte Gesteinsschichten. Am Grund sind noch einzelne Wasserpfützen zu sehen, über den Rand bläst ein unglaublich heißer Wind. Das Ende des Canyons liegt bei den heißen Quellen von Ai-Ais, wo das Schwimmbad 48°C hat und uns nicht wirklich zum Baden reizt. Um so angenehmer ist es im Oranje Fluss zu schwimmen. Der hat zwar auch sicher um die 28°C Wassertemperatur, aber das fühlt sich richtig gut kühl an. In Aussenkehr stehen wir plötzlich mitten in ausgedehnten Weinbergen, der gut sortierte Sparmarkt grenzt unmittelbar an die „Arbeitersiedlung“. Wieder einmal sind wir sehr froh, unser „Home on wheels“ zu haben und bei den Temperaturen nicht in einer Blech- oder Strohhütte leben zu müssen.

 

 

Unsere letzten Tage in Namibia verbringen wir hier im Ai-Ais/Richtersveld Transfontier Nationalpark. Die Minenstadt Rosh-Pinah (Zink und Diamanten) ist unser Versorgungsort. Am Oranje, dem Grenzfluss zu Südafrika, suchen wir uns versteckte Badeplätze, wo sich die Hitze des Tages gut aushalten lässt. Hier können wir uns gut auf unser nächstes Ziel, Südafrika, vorbereiten.

 

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