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Am Oranje in Südafrika und Off-Roaden im Richtersveld Nationalpark


Sonntag, 7.1.2018 – Mittwoch, 9.1.2018:   405 km

GESAMT: 163 Tage  -  17.856 km

Eine Ponton – Fähre, auf die unsere beiden Autos gerade drauf passen, bringt uns von Namibia zur Grenzstation Sendlingsdrif in der Republik Südafrika. „What a boring Sunday!“ – so begrüßen uns die Grenzer, die dann rasch aufwachen und unsere Autos aufmerksam inspizieren. Nach den Grenzformalitäten und einem Visum für 90 Tage (zum Glück, denn wir werden informiert, dass uns eigentlich nur 7 Tage zustehen, da wir aus einem Nachbarland einreisen – das soll einmal jemand verstehen!!), erklären uns die Beamten, dass sie unsere Autos haben möchten, ehe wir wieder ausreisen. Eines für die Arbeit und eines zum Wohnen und Reisen – wir lachen herzlich und der Sunday ist nicht mehr „so boring“.

 

Wir genießen noch einen Abschiedsespresso mit Bente & Hans, die nach Alexander Bay möchten, um endlich ordentlich Austern und Hummer zu essen. Wir wollen noch eine Nacht im Richtersveld Transfontier Nationalpark verbringen, der immerhin eine eindrucksvolle Gebirgswüste umfasst mit der weltgrößten Vielfalt an Sukkulenten. Zu diesen gehören unter anderem die „Halfmens“. Einer Legende nach sind das jene Menschen aus dem Volk der Nama, die auf der Flucht vor den vordringenden weißen Siedlern in die Heimat zurückblickten und so in diese Sukkulenten verwandelt wurden. Nach einer eher langweiligen Parkeinfahrt, bringt uns ein herausfordernder Trail in einem Bachbett noch einmal zum Oranje River. Wir stehen herrlich am Ufer mit Blick nach Namibia und Martin fängt Fische, die sicher in beiden Ländern geschwommen sind. Die Weiterfahrt im Park erfreut uns mit einem ziemlich anspruchsvollen Offroad Trail, zuerst den Oranje entlang durch Sand, dann über Stein- und Geröllpisten durch enge Gebirgsschluchten und über steile Pässe. Wir begegnen keiner Menschenseele und keinem Tier und sind dankbar, dass uns Cappuccino durch diese Bergwelt sicher führt. Erst in Springbok, einer Bergbaustadt südlich des Nationalparks, treffen wir wieder auf Zivilisation, sprich Einkaufsmöglichkeiten, Bank und Internet.

 


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Kommentare: 1
  • #1

    Peter und Patricia (Montag, 29 Januar 2018 17:11)

    Hey ihr beiden
    Waren 2 Tage im Park, eine Übernachtung am O-River, Eine im Gebirge beim Köcherbaumwald Pässe und Umgebung wunderschön. Lange mühsame Fahrt aus den Park hinaus, aber es hat sich gelohnt.