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zurück in Namibia

9.7.2026 – 28.7.2026

Kirchenglocken, vermutlich eine ausrangierte Autofelge, und Eselgebimmel wecken uns früh. Die Piste zum Katwiti Borderpost ist ganz okay und um 9:00 stehen wir bereits am Grenzhäuschen. Wir sind die einzigen Ausreisenden. Der diensthabende Beamte interessiert sich vor allem für Cappuccino: was für ein Motor, wie viele Kilometer, etc. Dann Stempel, Pass, Fotos, Carnet de Passage und mit einem „drive safely“ steuern wir auf den namibischen Posten zu. Auch hier niemand außer uns. Das Wichtigste ist die „Cross Border Fee“ – so kommt es uns zumindest vor. Da wir noch kein namibisches Geld haben, sind wir sehr froh, dass dann doch ein Geschäftsmann auftaucht und unsere restlichen Cuanca in namibische Dollar tauscht. Auch hier: Carnet stempeln, Zettel ausfüllen, Pass stempeln und kurzer Blick ins Auto. Fertig. Ein Tankstopp in Nkurenkuru und weiter nach Rundu. Auf dem Camp Hogo, direkt am Kavango, möchten wir ein wenig Pause machen. Wäsche waschen, Auto checken, unsere Erlebnisse in Angola „verarbeiten“.

Camp Hogo wird unerwartet unser „Zuhause“ für die gesamte folgende Woche. Clint, der Chef vom Platz, schickt uns mit unserem geflickten Reifen zu „Quality Tyres“ und vermittelt uns in die Werkstatt seines Vertrauens: Advanced Trucks Repair. Martin kann nicht herausfinden woran es liegt, dass die Untersetzung nicht mehr funktioniert. Alle sind zuversichtlich – „It’s the hydraulic pump, defenitely!“ sagt der umtriebige Chef der Werkstatt. Schließlich dauert es 3 Tage und 2 Nächte auf dem Werkstattgelände, bis die richtige Pumpe (es ist die 3. Bestellung) endlich passt. Die Crew ist unglaublich versiert - hier wird wirklich alles, was Räder hat, repariert, auch Motoren und Getriebe! Aber wenn die bestellte Pumpe zu groß oder zu stark ist, können auch sie nichts machen. Martin wird bald als weiterer Mechaniker akzeptiert. Im Blaumann liegt er wie die anderen stundenlang unterm Auto und hilft mit. Während der Wartezeit erfahre ich herzlichste Gastfreundschaft. Die Sekretärin der Werkstatt bietet mir an, unsere Kleidung zu waschen, ich werde zum Shoprite gebracht um einkaufen zu gehen, Karike vom Hogo Camp reserviert unseren Platz und passt auf die zurückgelassenen Sachen auf. Allen ist es ein echtes Anliegen, dass wir wieder problemlos weiterfahren können. Endlich, nach 3 Tagen ist alles gut und wir kehren auf das Hogo Camp zurück. Die geglückte Reparatur und den Sonnenuntergang feiern wir auf der Terrasse mit dem Hogo Team.

Noch ein Ruhetag am Camp nach all den Aufregungen, dann Einkauf und weiter in den Mudumu Nationalpark. Wir haben den Tipp bekommen, das Nakatwa Camp3 zu buchen, es soll besonders schön sein. Und wirklich, nach 430km über Divundu (alles Asphalt – Jubel!!) stehen wir ganz alleine, direkt im Kwando-Linyanti-Chobe Delta. Schon auf der Piste zum Camp sehen wir Elefantenfamilien, die direkt am Weg genüsslich fressen. Im Fluss liegen viele Hippos, die grunzend auf- und abtauchen. Genau das haben wir uns gewünscht!

Hier bleiben wir noch 1 Tag bevor wir weiter Richtung Zambia aufbrechen. Da uns Reisende berichten, dass der Übergang Katima Mulilo sehr mühsam und überlastet sei, werden wir die Route über Botswana wählen. Es bleibt spannend.

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Kommentare: 3
  • #1

    Charly und Silvie (Montag, 27 Juli 2026 11:59)

    Gratuliere dem Automechaniker! Alles Gute für eure Reise nach Zambia!

  • #2

    Dietmar & Geli (Montag, 27 Juli 2026 12:11)

    Hallo liebe Reisefreunde, wir freuen uns sehr, dass ihr wieder nach den anstrengenden Tagen im Rollen seid!
    Mit Spannung begleiten wir eure Reise und wünschen weiterhin so versierte und und hilfsbereite Menschen !
    Liebe Grüße

  • #3

    Doris und Andi (Montag, 27 Juli 2026 13:15)

    Endlich Zeit euch wieder zu folgen!! So aufregend...
    Dickes Bussi