Die Reise kommt langsam näher.
Unseren Bremach haben wir entsprechend vorbereitet und die meisten Sachen auch schon ins Auto verladen. Jetzt muss ich unseren „Cappuccino“ die rund 900 km nach Antwerpen bringen.
Wie schon bei unseren anderen Verschiffungen mache ich auf dem „halben Weg“ Station bei Petra in
Castell, die mich liebevoll bewirtet.
Am nächsten Tag läuft es bei wenig Verkehr auch wieder gut auf der Autobahn und am späten Nachmittag treffe ich mich mit Ursula und Christian, unseren Reise- und Verschiffungspartnern vor dem
Ibis-Hotel, wo die beiden übernachten. Ich kann problemlos am Parkplatz stehen bleiben.
4.5.26 – Tag der Verladung
Wie vereinbart sind wir kurz vor 11 Uhr bei der Spedition Zuidnatie BV ein, wo Herr Coeck uns empfangen sollte. Der ist aber auf Urlaub und auch sonst weiß hier niemand etwas von unserer Verschiffung. Nach mehreren Telefonaten mit unserem Agenten (New Horizons WWS) stellt sich heraus, dass „unser“ Container noch gar nicht angeliefert wurde. Mit einigen Stunden Verspätung trifft der dann am Gelände ein, aber nach der Abladung ist praktisch niemand mehr vor Ort, um uns einzuweisen und die Fahrzeuge zu „lashen“.
Da klar ist, dass ich meinen gebuchten Flieger nicht mehr erreiche, organisiert Lisi zuhause einen späteren Flug, während ich die Räder gegen die Containerscheiben tausche (dank der Hilfe mit dem Hubstapler schaffe ich das in rund 20 min) und wir anschließend den Bremach und den Landrover ohne Unterstützung in den Container fahren. Wir finden noch jemand, der den Container vorläufig verschließt, bis am nächsten Tag die Fahrzeuge professionell verzurrt und gesichert werden.
Christian und ich eilen mit Strassen- und U-Bahn zum Zug nach Brüssel, von wo die Flugzeuge uns nach Wien bzw. München bringen sollen; Ursula bleibt noch in Antwerpen und "überwacht" das endgültige Verstauen der Autos.
Ziemlich müde komme ich um Mitternacht in Linz an. Welch ein aufregender und anstrengender Tag !
Jetzt hoffen wir nur, dass der Container rechtzeitig auf das richtig Schiff verladen wird und zeitgerecht auf dem Weg kommt, damit wir unsere Fahrzeuge im Juni in Namibia – hoffentlich unbeschädigt- in Empfang nehmen können.








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Georg (Dienstag, 12 Mai 2026 15:27)
Sehr spannend wie das Verladen funktioniert! Gute Reise Cappucco!
Adriana (Dienstag, 12 Mai 2026 15:30)
¡Como de costumbre, lo inesperado! Siempre hay un plan B.
Josef & Eva (Dienstag, 12 Mai 2026 19:25)
Ja dann gute Reise Cappuccino. Hoffentlich geht alles gut.