10.6.2026 – 13.6.2026
Der Tag unserer Abreise ist gekommen.
Wir nehmen den Zug nach Schwechat und fliegen nach München, wo wir uns mit Ursula und Christian treffen. Pünktlich hebt der Flieger nach Windhoek ab und bringt uns sicher ans Ziel.
Die Einreise mit E-Visum ist unkompliziert, eine sehr freundliche Dame am Schalter heißt uns in Namibia willkommen. Was für eine Freude nach einem langen Nachtflug! Unser Mietauto übergibt uns ein gut gelaunter junger Mann, der uns einen angenehmen Aufenthalt wünscht. SIM Card gibt es keine - „The system is down“ erklärt man uns fröhlich lachend.
Das ist es, was wir hier so schätzen: diese kurzen Begegnungen zaubern ein Lächeln auf unsere Lippen.
Nach etwas mühsamen 5 Stunden sind wir endlich in Walvis Bay in unserem Quartier. Irgendwie passt es gut für uns: sehr einfach, ziemlich sauber und mit einem freundlichen Willkommen.
Von jetzt an brauchen wir einfach Geduld. „Unser Schiff“ schippert immer noch die Küste entlang, voraussichtliche Ankunft ist Sonntag, 14.6. Wir glauben das erst, wenn es wirklich da ist.
Einen Tag verbringen wir in Swakopmund. Hier ist es mondäner, weißer und quirrliger als in Walvis Bay. Viele Touristen bummeln den Strand entlang, genießen die angenehmen Temperaturen am frühen Nachmittag und die entspannte Atmosphäre. Irgendwie überkommt uns das Gefühl, dass diese Szenerie auch irgendwo in Europa sein könnte, so namibisch-deutsch erleben wir das Küstenstädtchen.
Abends treffen wir uns mit namibischen Reisefreunden. Wir haben sie 2017 kennengelernt und sind seither in Kontakt geblieben. Bei einem gemütlichen Abendessen im Bräuhaus tauschen wir Erinnerungen und neue Pläne aus. Wir sind immer wieder dankbar, dass internationale Kontakte über Jahre halten. So haben wir das Gefühl ein wenig der uns doch fremden Welt näher zu kommen.
Zurück in Walvis Bay genießen wir einen Cappuccino im angesagtesten Cafe der Stadt und machen natürlich einen Ausflug in die Lagune zu den Flamingos. Leider sind sie sehr weit draußen, aber die rote Färbung der Wasserbecken für die Salzgewinnung sind jedes Mal wieder eindrucksvoll.
Sehnsüchtig warten wir auf unseren Cappuccino und hoffen, dass wir ihn wirklich bald aus dem Container befreien können. We’ll see.











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Birgit (Samstag, 13 Juni 2026 18:51)
Wunderschöne Bilder! Drück euch die Daumen, dass Cappuccino bald sicher bei euch ist!